Rauchen ist Kultur

Rauchen ist nicht einfach ein Laster, sondern Kultur. Nach einem guten Essen oder in einer gemütlichen Runde gehört Rauchen einfach dazu!

Die Tabak Geniesser Schweiz wehren sich gegen das absolute Rauchverbot, welches im Arbeitsgesetz verankert werden soll

Am 3. Oktober 2008 haben die Eidgenössischen Räte ein Gesetz verabschiedet, das Raucherbetriebe zulässt und auch Bedienung in abgetrennten Raucherzonen erlaubt.

Lesen Sie unsere Argumente im PDF oder im HTML Dokument sowie unsere Medienmitteilung (PDF).
Zu Ihrer Bequemlichkeit haben vird die Vorlage, den Bericht sowie das Rechtsgutachten von pro aere ebenfalls bereitgestellt.

Ebenfalls lesenswert sind die Vernehmlassungen von GastroSuisse und HotellerieSuisse, des Arbeitgeberverbands und des Gewerbeverbands sowie Basel-Stadt.

Am 1. März 2007 heulte ProAere los:

Wirteverband will Passivraucherschutz torpedieren

Der Schweizer Wirteverband GastroSuisse legt einen eigenen «Gesetzesentwurf» für ein «Bundesgesetz über den Schutz vor dem passiven Rauchen» vor. Er fordert einen Erlass, der sich über Ausnahmen weitgehend – für die Gastronomie sogar gänzlich – selbst aushebelt und somit wirkungslos würde. Vor allem Arbeitnehmer der Gastronomie, aber auch die Schweizer Bevölkerung blieben damit auch in Zukunft weitgehend ohne Schutz vor dem Passivrauchen. 

Pressemitteilung GastroSuisse

Pressemitteilung ProAere

Am 4. Oktobr 2007 heulte ProAere weiter:

Passivraucherschutz: Nationalrat missachtet das Volk!

Die Vernunft und die Achtung vor den Freiheitsrechten sind im Nationalrat mit Füssen getreten worden. Eine Mehrheit der Mitglieder der grossen Kammer des Parlaments hat das Bundesgesetz zum Passivraucherschutz verwässert und in seiner zahnlosen Form angenommen – nach einer längeren und teilweise beschämenden Diskussion, die Einblick gegeben hat in die Menschen verachtende «Denk»weise etlicher Politiker und deren fehlende Fähigkeit, Fakten zu vernetzen.

Arbeitnehmer werden auch in Zukunft nur äusserst lückenhaft vor dem tödlichen Passivrauchen geschützt sein – und auch das erst nach einer langen und unnötigen Übergangsfrist. Zudem soll es gemäss Gesetzesentwurf der Willkür der Wirte überlassen sein, welchen Hygienestandard und welchen Arbeitnehmerschutz sie befolgen möchten.

Mit dem heutigen Entscheid haben sich zahlreiche Politiker vor den Karren des Wirteverbandes spannen lassen. Der Wirteverband hat von Anfang an gegen jede wirtschaftliche Vernunft – und gegen die Interessen seiner Mitglieder – versucht, ein Gesetz durchzuzwängen, das die heutigen katastrophalen hygienischen Zustände in öffentlich zugänglichen Räumen, vor allem der Schweizer Gastronomie, nicht verbessert.

Leidtragende im Scherbenhaufen sind die Schweizer Arbeitnehmer, der Tourismus, die Wirtschaft und die ganze Bevölkerung.

Die Hoffnung liegt nun beim Ständerat, der das missratene Gesetz korrigieren kann.. 

Im September 2008 hat ProAere hoffentlich ausgeheult:

Missachtung der Volksmeinung: Undemokratischer Skandal im Ständerat!

Mit seinem den Volkswillen verachtenden und wirtschaftlich wie auch rechtlich unvernünftigen Stichentscheid gegen den Passivraucherschutz in der Gastroindustrie und für verrauchte Restaurants, die weniger als 80 m2 Fläche aufweisen, hat Ständeratspräsident Christoffel Brändli (SVP!) gezeigt, wes Geistes Kind er ist: Es ist nebulös, wie Brändli als Krankenkassenverbandspräsident gegen die Volksgesundheit und als Volksvertreter gegen den erklärten Volkswillen stimmen und eine Lawine kostspieligster Verwaltungsmassnahmen auslösen kann. Eine Aufforderung, er solle sich schämen, wird wohl nutzlos sein.




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Ein vernünftiger Umgang mit Rauch ohne Diskriminierung ist durchaus möglich, wie 20 Minuten am 10. April 2007 berichtete.

Eine Ende November 2006 publizierte Studie (Tabelle 4) aus Norwegen, welche vom einem staatlichen Tabakbekämpfer mitverfasst wurde, offenbart die Natur vieler Studien: Von über 60,000 Testpersonen wurden 10,000 ausgeschlossen, weil sie nicht ins Konzept passten, und die erhaltenen Resultate wurden einseitig bewertet. Ein Kommentar von TaGeSch zu Raucher/Passivraucherstudien: PDF HTML sowie der Artikel Wie Junk Science funktioniert von Hans-Joachim Maes.

Am 17. Dezember 2006 berichtete der SonntagsBlick, dass Bundesrat Couchepin einen Nichtraucherrabatt auf Krankenkassenprämien prüfe. Raucher sind aber gar nicht für hohen Gesundheitskosten verantwortlich PDF. Bereits vor 20 Jahren kam eine niederländische Studie zum gleichen Ergebnis: Übersetzung